Ultraflacher Array-Projektor
Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
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Nach einem völlig neuen Wirkprinzip arbeitender ultraflacher Array-Projektor.
© Jan-Peter Kasper/lth
Smartphones und Tablets der Gegenwart ermöglichen zwar das brilliante Darstellen von Bildern und Videos durch ein äußerst kompaktes Gerät. Sobald man seine Bilder allerdings einem größeren Publikum präsentieren möchte, werden die kleinen Displays zum Problem.
Ein Ansatz zur Lösung besteht in der Verwendung von sog. Pico-Projektoren, die das Bild des Smartphone-Displays in vielfacher Größe auf nahezu beliebigen Flächen wiedergeben können.
Gegenwärtig existieren zwei Systemarchitekturen für die Realisierung kompakter Projektionssysteme: Mikromechanische Scannerspiegel mit Laserbeleuchtung und LED beleuchtete Mikrodisplays. Allerdings leiden beide Ansätze unter mangelnder Helligkeit, die durch den hohen Grad der Miniaturisierung physikalisch bedingt ist.
Der neuartige Ansatz des Array-Projektors bietet die Möglichkeit diese Einschränkungen klassischer Systeme zu überwinden und somit extrem dünne, dafür flächig ausgedehnte mikrooptische Projektionssysteme großer Helligkeit zu realisieren.
Ein Array-Projektor besteht aus einer regelmäßigen Anordnung projizierender Einzelkanäle, deren Bilder sich pixelgenau auf dem Schirm zum Gesamtbild vereinen. Systeme für statische Bilder erreichen gegenwärtig Dicken von 3mm, ein erster Prototyp eines digitalen Array-Projektors auf LCD-Basis ist 8mm dünn.
Nach dem gleichen Funkionsprinzip arbeitet der Projektor »Lichkachel«. Dieser Hochleistungs-LED Array-Projektor erzeugt in 3,7 m Entfernung kontrastreiche Bildsequenzen einer Größe von 100 x 75 cm2 bei einem maximalen Lichtstrom von 1.800 Lumen.
Der erste Prototyp des lichtstarken Beamer besteht aus 10.000 flächenhaft angeordneten Mikroprojektoren, ist nur 2,2 Zentimeter dünn und erlaubt eine tageslichttaugliche Projektion.



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