Lösungen mit Licht

Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

3Dsensation

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facetvision

Die Innovationsallianz 3Dsensation verfolgt das Ziel, die Interaktion von Mensch und Maschine grundlegend zu verändern.

Freeform Optics Plus ist ein Wachstumskern, der an der Entwicklung und Vermarktung innovativer freiformoptischer Systeme arbeitet. mehr Info

Forschungsprojekt zur Entwicklung einer neuen miniaturisierten Kameratechnologie.

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Mit atomarer Präzision: Technologien für die übernächste Chipgeneration

Im Projekt »Beyond EUV« entwickeln die Fraunhofer-Institute für Lasertechnik ILT in Aachen und für angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena wesentliche Technologien zur Fertigung einer neuen Generation von Mikrochips mit EUV-Strahlung bei 6,7 nm. Die Strukturen sind dann kaum noch dicker als einzelne Atome und ermöglichen besonders hoch integrierte Schaltkreise zum Beispiel für Wearables oder gedankengesteuerte Prothesen.

Schon heute gibt es mehr Mobiltelefone als Menschen auf der Erde, möglich wurde das unter anderem durch die enormen Fortschritte der Mikrolithografie. Sie bleibt auch für die nächsten Jahre und für neue Themen wie Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge von größter Bedeutung.

Deshalb arbeiten die Experten der Fraunhofer-Institute für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF und für Lasertechnik ILT seit Anfang 2014 daran, die Grundlagen für Lithografieverfahren bei noch kürzeren Wellenlängen zu erarbeiten. Begleitet durch Industriepartner arbeiten Sie im Projekt »Beyond EUV« noch bis Ende 2016 an der Entwicklung von wesentlichen Komponenten für die Technologie bei 6,7 nm.

Mit den neuen Lithografietechnologien werden Strukturen mit der Dicke von wenigen Atomen möglich. Für Schaltkreise aus solchen Strukturen gibt es schon heute viele Ideen: Neben noch höheren Speicherkapazitäten für Cloudanwendungen und Big-Data-Prozesse könnten sie auch für gedankengesteuerte Prothesen oder eine stärker personalisierte Medizin genutzt werden.

Treibhausgase aus dem Weltraum erfassen

ILA 2016: Robustere und genauere Messtechnik

Weltraumbehörden untersuchen das Ausmaß der Treibhausgase in der Luft via Prismen und Gittern in Satelliten. Eine neue Technologie ermöglicht es nun, beide Komponenten weltraumtauglich miteinander zu verbinden. Dadurch wird eine neue Qualitätsstufe für spektrale Auflösung erreicht.

Der CO2-Ausstoß der Industrie trägt ebenso wie die Landwirtschaft beträchtlich zum Klimawandel bei: vor allem durch Methan (CH4) und Lachgas (N2O), die bei Tierhaltung und Düngung in großen Mengen freigesetzt werden. Wie viele solcher Klimagase sich in der Luft befinden, untersuchen Weltraumbehörden mit Spektrometern, die sie per Satellit in den Weltraum bringen.

Forscher am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena entwickelten eine Möglichkeit, die den unwirtlichen Bedingungen im All trotzt und das Messergebnis nicht beeinträchtigt. Sie arbeiten mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA zusammen. »Wir verbinden die optischen Elemente auf atomarer Skala miteinander, genauer gesagt über Sauerstoffbrücken«, erläutert Dr. Gerhard Kalkowski, Wissenschaftler am Fraunhofer IOF. »Somit liefern wir den Schlüssel, hochauflösende Systeme aus Prisma-Gitter-Strukturen künftig auch im Weltraum einsetzen zu können.«

Erste Prototypen bestanden Tests der ESA bereits erfolgreich. Die Forscher zeigen ihre Technologie auf der Berlin Air Show ILA vom 1. bis 4. Juni 2016 in Berlin (Halle 4, Stand 202). In einem weiteren Schritt arbeiten die Wissenschaftler nun an komplexeren Prisma-Gitter-Strukturen.

Das Fraunhofer IOF auf der 6. Internationalen Messe für Technische Textilien

31. Mai bis 2. Juni, MESSE CHEMNITZ, Halle 1, Stand B13

Gedruckte Komponenten für LAB-on-Chip Systeme

Durch die Kombination von Inkjet-gedruckten und abgeformten Mikrostrukturen können Funktionalitäten kostengünstig und flexibel erzeugt werden. Ist damit bald der Einwegchip rentabel?

Das Fraunhofer IOF präsentiert auf dem Gemeinschaftsstand SmartTex Netzwerk Thüringen folgende Themen:

  • Elektrodenstrukturen auf Glasfasersubstraten
  • Chipintegrierte Lichtquellen und Lichtdetektoren
  • Membranpumpen auf Basis elektroaktiver Polymere
  • Resistive Heizstrukturen
  • Kapazitive Fluiddetektoren
  • Filterstrukturen
  • Chips mit integrierter Temperatur- und Flussratensensorik

Forscher für die LED-Arrayprojektion mit Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2016 ausgezeichnet.

München | 10.05.2016

Die LED-Arrayprojektion des Fraunhofer IOF überzeugte die Expertenjury gleich aus mehreren Gründen. Zuallererst gelang es dem Team, ein neues, patentrechtlich abgesichertes, technisches Prinzip in eine konkrete Anwendung zu überführen. Dann konnte die nach dem Vorbild der Insektenaugen aufgebaute Arrayprojektion mit dem Einbau im BMW 7er nicht nur zeigen, dass sich die Technologie in die Massenfertigung überführen lässt, sondern demonstrierte darüber hinaus ihr Potenzial als innovative Beleuchtungstechnologie.

Diese Technologie bietet auch für andere Branchen ein hohes Potenzial. Grund dafür ist der hohe Grad an Miniaturisierung, der mit der LED-Arrayprojektion erreicht wurde. Diese Entwicklung eröffnet eine Vielzahl neuer und interessanter Einsatzmöglichkeiten.

Die Diplom-Physiker Dr. Peter Schreiber, Dr. Peter Dannberg und Marcel Sieler sind seit 2009 damit befasst, LED-Beleuchtungsmodule für verschiedenste Anwendungsgebiete weiterzuentwickeln. Mit der Neuentwicklung eines mikrooptischen Arrayprojektors – bestehend aus hunderten mikroskopisch kleiner Linsen, die das Licht optimal auf die Projektionsfläche verteilen – gelang es den Forschern, den Zusammenhang zwischen Baugröße der Systeme und Beleuchtungsstärke zu entkoppeln. Damit werden maßgeschneiderte Lichtlösungen mit ultradünnen Projektionssystemen möglich. In nur sechs Jahren führte das Team die Arrayprojektion von der ersten Idee zur industriellen Umsetzung.

Wir gratulieren und freuen uns auf neue spannende Anwendungen für die LED-Arrayprojektion.

Laser Display and Lighting Conference

LDC 2016 vom 04.07. - 08.07. 2016 in Jena

Die Laser Display and Lighting Conference ist eine internationale Veranstaltung für Laserdisplays und verwandte Technologien. Folgende Themenbereiche werden hier adressiert:

  • Laser und Lichtquellen
  • Optische Komponenten
  • Imaging / Lighting Technologien
  • Systeme und Anwendungen