„Der Optikstandort Jena stand Anfang der 1990er-Jahre vor existenziellen Herausforderungen. Im engen Schulterschluss zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ist es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, den Standort neu zu erfinden und ausgehend von exzellenter Forschung neue Märkte mit innovativen Produkten zu erschließen“, erklärte Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Leiter des Fraunhofer IOF.
Die Fähigkeit zur strategischen Kooperation sei bis heute eine wesentliche Stärke Jenas und zugleich eine wichtige Voraussetzung für seine zukünftige Entwicklung. „Ich freue mich sehr, Bundespräsident a. D. Christian Wulff bei uns am Institut begrüßen zu dürfen, mit ihm unsere Erfahrungen zur Standortentwicklung zu teilen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie Jena als Role-Model auch für andere Wissenschafts- und Technologiestandorte in Deutschland beispielgebend sein kann“, so Tünnermann.