Auszeichnungen und Preise

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Weitere Preise finden Sie unter folgendem Link:

Präzise Synchronisation für Quantenkommunikationsnetze

Jena/München / 19. März 2026

Für sein neuartiges Synchronisationsverfahren, das in Quantenkommunikationsnetzen Anwendung findet, ist Dr. Christopher Spiess mit dem ersten Platz des renommierten Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 18. März im Rahmen des Fraunhofer-Netzwert-Symposiums in München statt. Das von Christopher Spiess entwickelte Verfahren kommt ohne zusätzliche Synchronisationslaser oder teure Atomuhren aus und eröffnet Anwendungsmöglichkeiten, die weit über die Quantenkommunikation hinausreichen.

In modernen vernetzten Systemen ist präzise Zeitabstimmung eine Grundvoraussetzung für zuverlässige Funktion. Ob 5G-Netze, industrielle Automatisierung oder intelligente Stromnetze: Nur wenn alle Elemente zeitlich exakt zusammenspielen, bleiben Kommunikation und Prozesse stabil. Genau hier setzt die Arbeit von Dr. Christopher Spiess, Gruppenleiter für Quantenkryptografische Systeme am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, an.

In seiner Dissertation entwickelte Spiess ein Protokoll zur hochpräzisen Synchronisation von Uhren in Quantenkommunikationsnetzwerken. Das Besondere daran: Das Verfahren nutzt einzelne Photonen, also Lichtteilchen, die in diesen Netzen ohnehin zur Informationsübertragung eingesetzt werden, als Taktgeber. Zusätzliche Synchronisationsmuster, separate Laser oder hochstabile und kostspielige Atomuhren sind dafür nicht nötig. Gleichzeitig erreicht die Methode eine höhere Genauigkeit und Stabilität als bisherige Technologien. Für seine Forschung wurde Christopher Spiess nun mit dem ersten Platz des Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet. Bereits 2024 erhielt Christopher Spiess für seine Dissertation den »Applied Photonics Award«, ein Nachwuchsförderpreis organisiert durch das Fraunhofer IOF.

Gruppenbild Hugo-Geiger-Preis
© Markus Jürgens/ Fraunhofer
Die Preistragenden mit dem bayrischen Wirtschaftsstaatsekretär Tobias Gotthardt (l.) und dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Holger Hanselka (r.).

Neue Streulichtmethode ermöglicht schnellere Analyse von Bakterien und Resistenzen

Jena/München / 19. März 2026

Dr. Anne-Sophie Munser ist mit dem dritten Platz des Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde ihre Entwicklung einer hochsensitiven Streulichtmessung, mit der Mikroorganismen, Bakterien und Antibiotikaresistenzen deutlich schneller analysiert werden können als mit herkömmlichen Verfahren. Die Technologie eröffnet vielversprechende Perspektiven, unter anderem für die Infektionsforschung. Verliehen wurde der Preis am 18. März im Rahmen des Fraunhofer-Netzwert-Symposiums in München.

Bei bakteriellen Infektionen ist Zeit ein entscheidender Faktor. Während sich Krankheitserreger rasch vermehren, dauert ihre Identifizierung in der klassischen Diagnostik oft mehrere Stunden oder sogar Tage. Besonders bei antibiotikaresistenten Erregern ist das problematisch. Mit einer photonikbasierten Messmethode hat Dr. Anne-Sophie Munser ein Verfahren entwickelt, das diesen Prozess künftig deutlich beschleunigen kann.

Für ihre Dissertation übertrug die Forscherin aus der Abteilung »Funktionelle Oberflächen und Schichten« am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF ein Verfahren aus der optischen Messtechnik auf die Zellbiologie. Dafür wurde sie am 18. März auf dem Fraunhofer-Netzwert-Symposium in München mit dem dritten Platz des renommierten Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet. Bereits 2024 erhielt Anne-Sophie Munser für ihre Forschung den Dr.-Ing. Siegfried Werth Preis.

Gruppenbild Hugo-Geiger-Preis
© Markus Jürgens/ Fraunhofer
Die Preistragenden mit dem bayrischen Wirtschaftsstaatsekretär Tobias Gotthardt (l.) und dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft Holger Hanselka (r.).

Andreas Tünnermann erhält Fraunhofer-Münze

Jena/München / 16. Dezember 2025

Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sowie des Instituts für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ist während des Jahrestreffens der Institutsleiterinnen und -leiter der Fraunhofer-Gesellschaft in München mit der Fraunhofer-Münze ausgezeichnet worden. Fraunhofer-Präsident Prof. Dr. Holger Hanselka überreichte die Auszeichnung im feierlichen Rahmen der Tagung.

Für Andreas Tünnermann ist die Ehrung mit der Fraunhofer-Münze eine besondere Anerkennung: »Für diese außerordentliche Würdigung danke ich der Fraunhofer-Gesellschaft. Sie steht für exzellente Beiträge in der Forschung, Vernetzung sowie des Transfers. Dies ist nur möglich im Team, dem ich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit herzlich danke.«

Die Fraunhofer-Münze ehrt Tünnermann für seine herausragenden Verdienste um die Fraunhofer-Gesellschaft, insbesondere für sein langjähriges Engagement zur Vernetzung von Forschung, Industrie und akademischer Welt. Hervorgehoben wurden seine Funktionen als Vorsitzender der Hauptkommission des Wissenschaftlich-Technischen Rates sowie seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Verbunds Light & Surfaces. In diesen Rollen hat er zahlreiche Initiativen und strategische Prozesse angestoßen und mitgestaltet und damit entscheidend dazu beigetragen, die Zukunftsfähigkeit von Organisation und Forschung innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft in anspruchsvollen Zeiten zu sichern.

© Fraunhofer
Prof. Andreas Tünnermann (r.) empfängt die Fraunhofer-Münze von Prof. Holger Hanselka (l.) im Rahmen des Institutsleiter-Jahrestreffens am 10. Dezember in München.

Triple Sieg für Nachwuchsforschende

Jena/Berlin / 5. Dezember 2025

Für ihre Abschlussarbeiten im Bereich angewandter Quantentechnologien sind zwei Forschende des Fraunhofer IOF und des Instituts für Angewandte Physik mit dem Quantum Future Award ausgezeichnet worden. Dr. Marta Gilaberte Basset und Trevor Vrckovnik erhielten jeweils den 2. Platz in den Kategorien Promotion und Master, außerdem wurde Letzterer mit dem Publikumspreis geehrt. Der Quantum Future Award wird jährlich vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt vergeben.

Quantenzukunft made in Jena: Gleich zwei Forschende des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF und des Instituts für Angewandte Physik (IAP) der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind im November mit dem Quantum Future Award des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ausgezeichnet worden. Dr. Marta Gilaberte Basset, Wissenschaftlerin der Abteilung Photonische Quantensysteme am Fraunhofer IOF, belegte mit ihrer Dissertation »Resolution limits of quantum imaging with undetected light and optimization towards application« den zweiten Platz in der Kategorie Promotion. Mit seiner Masterarbeit »Non-linear waveguide designs leveraging unique material optical susceptibility tensors« sicherte sich Trevor Vrckovnik ebenfalls den zweiten Platz in der Kategorie Master und gewann zusätzlich den Publikumspreis.

Mit dem Quantum Future Award zeichnet das BMFTR jährlich innovative Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Quantentechnologien aus. Am 21. November konnten die Bewerberinnen und Bewerber ihre Abschlussarbeiten in kurzen Pitches präsentieren, eine Jury wählte im Nachgang die Preistragenden je Kategorie.

© Sebastian Schmitt
Die Preistragenden des Quantum Future Awards 2025. Dr. Marta Gilaberte Basset (4.v.r.) und Trevor Vrckovnik (3.v.r.) wurden für ihre Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Quantentechnologien ausgezeichnet.

Lea Marie Bohne erhält regionalen Preis für die beste Masterarbeit

Jena / 5. Dezember 2025

Lea Marie Bohne gewann mit ihrer Abschlussarbeit den Preis der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck für die beste Masterarbeit auf dem Gebiet der Elektrotechnik. In ihrer Arbeit, entstanden im Projekt CubEniK am Fraunhofer IOF, zeigt sie, wie sich ein Laserstrahl mithilfe zweier Prismen gezielt ablenken lässt.

Die Masterarbeit entstand im Rahmen des Projekts CubEniK (CubeSat Demonstration of Entangled Photon Pair Key Distribution) am Fraunhofer IOF. Das Projekt verfolgt das Ziel eine Quantenschlüsselverteilung von einem Kleinsatelliten, einem sogenannten CubeSat, zu zwei Bodenstationen zu demonstrieren. Um dieses Ziel umzusetzen, muss während des gesamten Überflugs eine Sichtlinie zwischen dem Satelliten und den Bodenstationen realisiert werden.
Aufgrund der Raum- und Gewichtsbeschränkungen dieser Mini-Satelliten soll ein besonders kompaktes optisches Terminal entwickelt werden, das unter anderem aus zwei rotierenden Prismen besteht. Diese ermöglichen eine große Ablenkung des Laserstrahls bei kleiner Bauform. Lea Marie Bohne hat in ihrer Arbeit verschiedene Algorithmen entwickelt und getestet, um die genaue Drehung von Prismen zu berechnen. Das geschieht, um einen Laserstrahl genau in eine bestimmte Richtung zu lenken. Diese Berechnungen sind Teil eines größeren Steuerungssystems, das sicherstellt, dass der Laserstrahl immer genau da hinkommt, wo er hinsoll.

Visualisierung eines CubeSat mit einer Quantenschlüsselübertragung zwischen Jena und München.
© Fraunhofer IOF
Visualisierung eines CubeSat mit einer Quantenschlüsselübertragung zwischen Jena und München.

Tobias Gäbler mit FAIRest Dataset Award 2025 ausgezeichnet

Jena / 18. Juni 2025

Der FAIRest Dataset Award wird an Thüringer Forschende vergeben, deren veröffentlichte Datensatz die sogenannten »FAIR« -Prinzipien am besten umsetzt. FAIR steht für: »Findable, Accessible, Interoperable und Reusable«. Wissenschaftliche Daten, die nach diesen Prinzipien aufbereitet wurden, sind leicht auffindbar, zugänglich, gut kombinierbar und wiederverwendbar für zukünftige Forschungsarbeiten.

Tobias Gäbler erhält die Auszeichnung für seinen Datensatz zum Thema »Benchmarking of Fluorescence Lifetime Measurement using Time-Frequency Correlated Photons«. Dieser enthält die Forschungsdaten zur gleichnamigen Publikation im Fachmagazin Methods in Microscopy. Gemeinsam mit den Koautoren – Dr. Valerio Gili, Nitish Jain, Dr. Patrick Then, Prof. Christian Eggeling und Prof. Markus Gräfe – hat Tobias Gäbler darin eine Methode zur Fluoreszenzlebenszeitmikroskopie (FLIM) mithilfe verschränken Lichts etabliert und dessen physikalischen Grenzen mit klassischen FLIM-Mikroskopen verglichen. Anders als klassische FLIM-Methoden kommt diese ohne gepulste Laser aus und ist damit besonders schonend zu biologischen Proben.

Der FAIRest Dataset Award ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000€ dotiert. Das Preisgeld kann für Forschungsdatenmanagement (FDM)-bezogene Projekte verwendet werden.

Tobias Gäbler together with Roman Gerlach, of the TKFDM.
© Roman Gerlach
Tobias Gäbler together with Roman Gerlach, of the TKFDM.

Dr. Ramona Eberhardt mit Fraunhofer-Taler ausgezeichnet

Jena / 21. Mai 2025

Für ihr langjähriges Engagement um die Fraunhofer-Gesellschaft wurde Dr. Ramona Eberhardt, stellvertretende Institutsleiterin des Fraunhofer IOF, mit dem Fraunhofer-Taler ausgezeichnet. Die Ehrung wurde im Rahmen der Kuratoriumssitzung am 8. Mai am Fraunhofer IOF durch Wolfgang Suttner, Direktor für Controlling bei Fraunhofer, im Namen des Vorstandes der Fraunhofer-Gesellschaft überreicht.

Mit dem Fraunhofer-Taler würdigt die Fraunhofer-Gesellschaft Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die Fraunhofer-Gesellschaft verdient gemacht haben.

 

Impulsgeberin seit der Gründung des Fraunhofer IOF

 

Seit der Gründung des Fraunhofer IOF im Jahr 1992 prägt Dr. Ramona Eberhardt die wissenschaftliche Ausrichtung des Instituts entscheidend mit. Als hervorragende Wissenschaftlerin und langjährige Leiterin der Abteilung für Zukunftstechnologien, heute Abteilung für Photonische Quantensysteme, trug sie maßgeblich zur Entwicklung wichtiger Forschungszweige des Instituts bei. So etablierte sie unter anderem die Aufbau- und Verbindungstechnik am Institut – ein Technologiefeld, das heute zu den wesentlichen Säulen des Fraunhofer IOF gehört.

© Fraunhofer IOF
Wolfgang Suttner (l.) überreichte die Ehrung an Ramona Eberhardt (m.) im Rahmen der Kuratoriumssitzung am Fraunhofer IOF.

Drei Best Student Paper Awards für Jenaer Forschende

San Francisco (USA) / 13. Februar 2025

Verleihung SPIE Photonics West Best Student Paper Award für v.l.n.r. M. Lenski, G. Palma Vega, P. Gierschke
© J. Limpert
v.l.n.r. M. Lenski, G. Palma Vega, P. Gierschke

Erneut wurden Forschende des Instituts für Angewandte Physik (IAP) und des Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF auf der renommierten SPIE Photonics West in San Francisco mit dem Best Student Paper Award ausgezeichnet.

Mit ihren innovativen Forschungsbeiträgen zu Hochleistungslasern im 2-µm-Wellenlängenbereich überzeugten Philipp Gierschke (Fiber & Waveguide Laser / Fraunhofer IOF), Mathias Lenski (Fiber & Waveguide Laser) und Gonzalo Palma Vega (Fraunhofer IOF) die Konferenzkomitees. Ihre Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Lasertechnologie und eröffnen neue Möglichkeiten für Anwendungen in der Spektroskopie, Materialbearbeitung und Halbleiterindustrie.

Dr.-Ing. Siegfried Werth Preis für Anne-Sophie Munser: Fraunhofer-Forscherin für innovatives Verfahren zur Bakteriendetektion ausgezeichnet

2. Oktober 2024

Dr. Anne-Sophie Munser und Dr. Raoul Christoph
© Fraunhofer IOF
Dr. Anne-Sophie Munser und Dr. Raoul Christoph

Für ihre Dissertation zum Thema »Analysis of microbial cells and cell aggregates using angle resolved light scattering« wurde Dr. Anne-Sophie Munser, Wissenschaftlerin in der Abteilung Funktionelle Oberflächen und Schichten am Fraunhofer IOF, mit dem Dr.-Ing- Siegfried Werth Preis ausgezeichnet. Ihre herausragende Arbeit auf dem Gebiet der hochsensitiven Streulichtanalyse zur Erfassung und Untersuchung von Bakterien eröffnet vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten in der Infektionsforschung und Lebensmittelsicherheit. Der Preis wurde am 26. September im Rahmen der Photonics Days Jena verliehen.

Dr. Carolin Rothhardt wird mit WLT-Preis für innovative Fügetechnologien ausgezeichnet

16. September 2024

Direkt gebondetes Silica-Grism
© Fraunhofer IOF
Direkt gebondetes Silica-Grism

Für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Fügetechnologien wurde Carolin Rothhardt, Wissenschaftlerin am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, mit dem WLT-Preis geehrt. Die Auszeichnung wurde am 16. September im Rahmen der LANE 2024 Konferenz in Fürth überreicht und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Sie forscht mit ihrem Team an innovativen Fügetechnologien für optische Komponenten für Hochleistungslaser und wurde nun für ihre hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen mit dem Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik und Photonik e.V. (WLT) ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde auf der 13. CIRP-Konferenz für photonische Technologien LANE 2024 an die Wissenschaftlerin überreicht.

Bahnbrechende Lasertechnologie: Jens Limpert und Jan Rothhardt mit EPS-QEOD-Preis 2024 ausgezeichnetna mit »Best Student Presentation Awards« ausgezeichnet

30. August 2024

Prof. Jens Limpert und Dr. Jan Rothhardt wurden mit dem EPS-QEOD-Preis 2024 ausgezeichnet.
© Mathias Lenski
Prof. Jens Limpert und Dr. Jan Rothhardt wurden mit dem EPS-QEOD-Preis 2024 ausgezeichnet.

In enger Zusammenarbeit haben Prof. Dr. Jens Limpert und Dr. Jan Rothhardt neue Erkenntnisse und Technologien zur Realisierung von EUV-Quellen mit Synchrotron-ähnlicher Leistung entwickelt. Durch den Einsatz von hochleistungsfähigen Femtosekunden-Faserlasersystemen und das Konzept der kohärenten Kombination mehrerer Faserverstärker haben sie hochharmonische Quellen mit hoher Konversionseffizienz entwickelt, deren Photonenfluss den Stand der Technik um mehrere Größenordnungen übertreffen.

Jenaer Forscherteam erhält Thüringer Forschungspreis

18. Juni 2024

Preistragende des  »Thüringer Forschungspreis« 2025 für Angwandte Wissenschaften
© Nicole Nerger | Universität Jena
Die Gewinner des Thüringer Forschungspreis: Prof. Dr. Andrey Turchanin, Dr. Falk Eilenberger, Dr. Antony George und Dr. Christof Neumann (v.l.n.r.)
Als atomare Schichten ändern 2D-Materialien ihre Eigenschaften drastisch.
© Nicole Nerger | Universität Jena
Als atomare Schichten ändern 2D-Materialien ihre Eigenschaften drastisch.
Der entwickelte Prozess ermöglicht eine industriekompatible und skalierbare Herstellung von maßgeschneiderten 2D-Materialien.
© Nicole Nerger | Universität Jena
Der entwickelte Prozess ermöglicht eine industriekompatible und skalierbare Herstellung von maßgeschneiderten 2D-Materialien.

Für die Forschung zu maßgeschneiderten 2D-Materialien wurde ein vierköpfiges Team aus Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichnet. Die Würdigung für wissenschaftliche Spitzenleistungen in der Kategorie »Angewandte Forschung« wurde heute an der Technischen Universität Ilmenau feierlich verliehen und ist mit 25.000 Euro dotiert.

Die Preistragenden – Prof. Dr. Andrey Turchanin, Dr. Antony George, Dr. Christof Neumann und Dr. Falk Eilenberger (Fraunhofer IOF) – haben eine Reihe von innovativen Methoden entwickelt, um maßgeschneiderte 2D-Materialien für photonische, elektronische und optoelektronische Anwendungen herzustellen und nutzbar zu machen.

SPIE Photonics Europe: Doktorand des Fraunhofer IOF erhält »Best Student Paper Award« in Straßburgna mit »Best Student Presentation Awards« ausgezeichnet

23. Mai 2024

Preistragende der "Best Student Presentation Awards" at SPIE Photonics West 2024
© Fraunhofer IOF
Gonzalo Palma Vega – Gewinner des »Best Student Paper Awards«

Vom 7. bis 11. April 2024 fand in Straßburg die diesjährige SPIE Photonics Europe statt, eine bedeutende interdisziplinäre Branchen-Veranstaltung, auf der zahlreiche Akteure aus den Bereichen Optik und Photonik zusammenkommen. Die Konferenz präsentierte ein breites Spektrum an Themen, einschließlich digitaler Optik, Quantentechnologien, optischer Bildgebung, Sensorik und Metrologie.

Ein Teil des internationalen Events war die Subkonferenz »Specialty Optical Fibres VIII«. Im Rahmen dieser präsentierte Gonzalo Palma-Vega, Wissenschaftler am Fraunhofer IOF, seine Forschungsarbeit zum Thema »Static and dynamic mode interaction in high-average power polarization maintaining fibers«. Durch seinen innovativen Forschungsansatz und die exzellente Qualität seiner Präsentation konnte er die Fachjury überzeugen und wurde dafür mit dem »Best Student Paper Award« ausgezeichnet.

Andreas Tünnermann mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

7. Mai 2024 / Weimar

Prof. Andreas Tünnermann und Bodo Ramelow nach der Verleihung. Herr Tünnermann hält den Verdienstorden in Richtung Kamera
Am 7. Mai erfolgt die offizielle Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Andreas Tünnermann (links) durch Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow.
Das Bundesverdienstkreuz ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.
Das Bundesverdienstkreuz ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.
Andreas Tünnermann erhält das Bundesverdienstkreuz
Prof. Andreas Tünnermann erhält das Bundesverdienstkreuz durch Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Der Verdienstorden, umgangssprachlich auch als Bundesverdienstkreuz bezeichnet, ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Er wird für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen. Im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erfolgte heute die offizielle Verleihung der Insignie durch Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in der Weimarhalle in Weimar.

Die Verleihung erfolgte in Gesamtwürdigung seiner Leistungen in Forschung und Wissenschaft, unter anderem unterlegt durch Erfolge bei der Drittmitteleinwerbung, der akademischen Publikation und den betreuten Qualifikationsarbeiten. Berücksichtigt wurden weiterhin Erfolge Prof. Tünnermanns bei der Entwicklung internationaler Studiengänge sowie seinem Engagement bei der politischen Beratung und der wissenschaftlichen Netzwerkentwicklung am Forschungsstandort Deutschland.

SPIE Photonics West: Forschende des Fraunhofer IOF und des Instituts für Angewandte Physik Jena mit »Best Student Presentation Awards« ausgezeichnet

9. Februar 2024

Preistragende der "Best Student Presentation Awards" at SPIE Photonics West 2024
© Fraunhofer IOF
Maximilian Karst, Mathias Lenski und Friedrich Möller (v.l.n.r.) – Gewinner der »Best Student Presentation Awards«

Die diesjährige Teilnahme an der SPIE Photonics West in San Francisco war für teilnehmende Forschende aus Jena von Erfolg gekrönt: Gleich drei »Best Student Presentation Awards« gingen für die besondere wissenschaftliche Relevanz und die Qualität ihrer Präsentation an Wissenschaftler des Fraunhofer IOF und des Instituts für Angewandte Physik.

Die neusten Forschungsentwicklungen und Technologien im Bereich der Optik und Photonik lockten vom 30. Januar bis 1. Februar 2024 zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Industrie nach San Francisco zur größten internationalen Konferenz für Photonik, der SPIE Photonics West. Teil des internationalen Events waren die Konferenzen »Frontiers in Ultrafast Optics: Biomedical, Scientific, and Industrial Applications XXIV« und »Fiber Lasers XXI: Technology and Systems«, bei denen ebenfalls Wissenschaftler aus Jena vertreten waren.

Besonders wissenschaftlich herausragende Inhalte und deren Präsentation wurden im Rahmen der beiden Konferenzen durch »Best Student Presentation Awards« honoriert. In diesem Jahr konnten direkt drei Jenaer Forschende das Konferenzkomitee von sich überzeugen: Maximilian Karst (IAP), Friedrich Möller (IOF) und Mathias Lenski (IAP).

Wissenschaftspreis des Beutenberg-Campus Jena e.V. für interdisziplinäre Zusammenarbeit verliehen

Preistragende und Verleihung des Wissenschaftspreises für Interdisziplinäre Zusammenarbeit
© Beutenberg-Campus Jena e.V., Tina Peißker
Die ersten Preisträger des Wissenschaftspreises Lebenswissenschaften und Physik in der neu eingeführten Kategorie „Exzellente interdisziplinäre Kooperation“ sind Dr. Jan Rothhardt (FSU-IAP; 2. von links), Prof. Dr. Thomas Pertsch (FSU-IAP, Bildmitte) und Prof. Dr. Jens Limpert (FSU-IAP, Fraunhofer IOF; im Bild links) sowie Prof. Dr. Falk Hillmann (vormals Leibniz-HKI), der den Preis leider nicht persönlich entgegennehmen konnte. Die Laudatio hielt Dr. Ramona Eberhardt (2. von rechts) vom Fraunhofer IOF, bevor der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Prof. Peter Zipfel (rechts im Bild) die Auszeichnung verliehen hat.

Ein interdisziplinäres Team aus Forschenden hat ein neuartiges, hochauflösendes und linsenloses Mikroskop entwickelt, das mit extrem ultraviolettem (EUV) Licht arbeitet. Das Mikroskop ermöglicht Bildgebung von biologischen Proben mit einer Rekordauflösung von bis zu 16 Nanometern.

Diese besondere interdisziplinäre Zusammenarbeit über die Spitzenforschungsinstitute am Beutenberg wurde mit dem Wissenschaftspreis des Beutenberg-Campus Jena e.V. geehrt, der erstmalig in der Kategorie »Exzellente interdisziplinäre Kooperation« vergeben wurde.  

Jenaer Wissenschaftler beim Karikaturwettbewerb des BMFTR ausgezeichnet

Die Gewinner-Karikatur des Ideenwettbewerbs: Ein quantengesichertes Datenpaket, illustriert von Erik Liebermann nach einer Idee von Johannes Kretzschmar, Dr. Falk Eilenberger und Dr. Thorsten Goebel.
© Liebermann / Kretzschmar / Eilenberger / Goebel / BMFTR
Die Gewinner-Karikatur des Ideenwettbewerbs: Ein quantengesichertes Datenpaket, illustriert von Erik Liebermann nach einer Idee von Johannes Kretzschmar, Dr. Falk Eilenberger und Dr. Thorsten Goebel.
Originalentwurf von Johannes Kretzschmar, Dr. Falk Eilenberger und Dr. Thorsten Goebel.
© BMFTR, Bernd Lammel / bundesfoto
Originalentwurf von Johannes Kretzschmar, Dr. Falk Eilenberger und Dr. Thorsten Goebel.
Preistragende Ideenwettbewerbs
© BMFTR, Bernd Lammel / bundesfoto
Freuen sich über ihre ausgezeichnete Idee: Kretzschmar (Mitte vorn) und Dr. Goebel (rechts) zusammen mit Dr.-Ing. Heike Prasse, Initiatorin des Ideenwettbewerbs.

Das Bundesministerium für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR; ehemals Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)) rief zu Ideen auf, wie Quantentechnologien sich in kreativen und humorvollen Karikaturen darstellen lassen. Für ihren gemeinsamen Beitrag wurden Johannes Kretzschmar von der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie Dr. Falk Eilenberger und Dr. Thorsten Goebel vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF ausgezeichnet.

Mit den Karikaturen sollen die fachlichen Hintergründe, gesellschaftlichen Aspekte sowie technologischen Lösungsansätze der IT-Sicherheitsforschung verständlich und mit einem Augenzwinkern für die breite Öffentlichkeit illustriert werden. Die von Kretzschmar, Eilenberger und Goebel eingereichte Idee widmet sich dabei speziell der Übertragung von Quanteninformationen. Diese ist grundsätzlich herausfordernd, ganz besonders aber auf dem sogenannten »letzten Meter«, also der Übertragung der Quanteninformation bis zum Endnutzer. Die Karikatur nach einer Idee der Jenaer Wissenschaftler soll auf humoristische Weise diese Übermittelung der Quantenzustände bis zum Empfänger verbildlichen.

Dr.-Ing. Siegfried Werth Preis für innovatives 3D-Messverfahren zur Messung transparenter Objekte

Dr. Martin Landmann ist Preisträger des Dr.-Ing. Siegfried Werth Preis 2023.
© Fraunhofer IOF
Dr. Martin Landmann ist Preisträger des Dr.-Ing. Siegfried Werth Preis 2023.

Für seine Dissertation zum Thema »Schnelle und genaue 3D-Formmessung mittels Musterprojektion und Stereobildaufnahme im thermischen Infrarot« wurde Dr. Martin Landmann, Wissenschaftler in der Abteilung für Bildgebung und Sensorik am Fraunhofer IOF, mit dem Dr.-Ing. Siegfried Werth Preis ausgezeichnet.

Die innovative Arbeit dient als Grundlage für das am Fraunhofer IOF entwickelte weltweit erste Messsystem, mit dem die Oberflächenform transparenter Objekte in nur wenigen Sekunden erfasst werden kann: goQUALITY3D sowie dessen Weiterentwicklung goROBOT3D.

Wissenschaftspreis des Beutenberg Campus Jena e.V. für Dr. Tobias Vogl

In diesem Jahr wurden Frau Dr. Christin Reimer und Herr Dr. Tobias Vogl mit den Wissenschaftspreisen Lebenswissenschaften und Physik ausgezeichnet.
© Beutenberg Campus Jena e.V.
In diesem Jahr wurden Frau Dr. Christin Reimer und Herr Dr. Tobias Vogl mit den Wissenschaftspreisen Lebenswissenschaften und Physik ausgezeichnet.

Dr. Tobias Vogl ist Leiter der Forschungsgruppe »Integrierte Quantensysteme«, die am Institut für Angewandte Physik (IAP) und am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF angesiedelt ist. Mit nur 31 Jahren wurde er im Mai 2023 für die außerordentliche Qualität seiner wissenschaftlichen Arbeiten mit dem »Nachwuchswissenschaftspreis« 2023 des Beutenberg-Campus Jena e. V. ausgezeichnet .

Fraunhofer-Preis »Technik für den Menschen und seine Umwelt« für neuartige Satellitentechnologie »LisR«

Ausgezeichnetes Team (v.l.n.r.): Cassi Welling (constellr GmbH), Dr. Henrik von Lukowicz (Fraunhofer IOF), Dr. Matthias Beier (SPACEOPTIX GmbH) und Clemens Horch (Fraunhofer EMI)
© Fraunhofer / Piotr Banczerowski
Ausgezeichnetes Team (v.l.n.r.): Cassi Welling (constellr GmbH), Dr. Henrik von Lukowicz (Fraunhofer IOF), Dr. Matthias Beier (SPACEOPTIX GmbH) und Clemens Horch (Fraunhofer EMI)

Eine neuartige Satellitentechnologie, die in Form eines Prototyps mit dem Namen »LisR« bereits auf der Internationalen Raumstation ISS erprobt wurde, ermöglicht es künftig, Pflanzen bedarfsgerecht zu bewässern und einen nachhaltigen Umgang mit der lebenswichtigen Ressource sicherzustellen.

Bei der neuartigen Technologie handelt es sich um die Infrarotkamera LisR, kurz für »Longwave infrared sensing demonstratoR«. Für diese Entwicklung erhält ein Team aus Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Kurzzeitdynamik, des Ernst-Mach-Institut, des Fraunhofer EMI und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sowie der beiden Spin-offs constellr GmbH und SPACEOPTIX GmbH den Fraunhofer-Preis »Technik für den Menschen und seine Umwelt«.

»Quantum Futur Award« 2022 für herausragende Masterarbeit auf dem Gebiet der angewandten Quantentechnologien

Die Preisragenden des BMBF-Quantum Futur Award 2022.
© BMBF
Die Preisragenden des BMFTR-Quantum Futur Award 2022 mit Uday Chandrashekara   (2. v. r.).

Engagierter Nachwuchs ist ein wichtiger Baustein für Wissenschaft und Forschung. Besonders in den Quantentechnologien sind junge Talente gefragt. Mit dem »Quantum Futur Award« möchte das Bundesministerium Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR; ehemals Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)) daher herausragende Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der angewandten Quantentechnologien würdigen. Der Fraunhofer-Forscher Uday Chandrashekara konnte mit seinem Pitch anlässlich der Preisverleihung am 25. November sowohl den ersten Platz in der Kategorie »Masterarbeiten« als auch den Publikumspreis für sich entscheiden.

Jospeh-von-Fraunhofer-Preis für einzigartige Messtechnik in der Strahlentherapie

Die Gewinner des Joseph-von-Fraunhofer-Preises für 3D-basierte Lagekontrolle in der Strahlentherapie.
© Fraunhofer IOF
Die Gewinner des Joseph-von-Fraunhofer-Preises für 3D-basierte Lagekontrolle in der Strahlentherapie: Dr. Peter Kühmstedt, Matthias Heinze und Dr.-Ing. Christoph Munkelt (v.l.n.r.).

Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs: Ein Forscher-Team des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF hat gemeinsam mit dem Industriepartner Varian Medical Systems ein neuartiges System zur Strahlenbehandlung von Tumoren entwickelt, das die Heilungschancen bei Krebs verbessert. Für das produktionsreife Gesamtsystem erhalten die Wissenschaftler den Joseph-von-Fraunhofer-Preis.

"The Arthur Guenther Best Poster Award 2022" für Erforschung nichtlinearer Absorptionseigenschaften von optischen Beschichtungen

Neue Erkenntnisse durch innovative Forschung an Untersuchung der nichtlinearen Absorptionseigenschaften für einzelne amorphe TiO2- und HfO2-Schichten (PIAD) auf SiO2 Substrat.
© Fraunhofer IOF
Preisträger des "Arthur Guenther Best Poster Award 2022" für "Nonlinear absorption in TiO2 and HfO2 thin films".

Wissenschaftler Dr. Christian Mühlig vom Fraunhofer IOF gewann auf der diesjährigen SPIE-Conference „SPIE Laser Damage“ in Rochester (USA) den "The Arthur Guenther Best Poster Award" für »Nonlinear absorption in TiO2 and HfO2 thin films«.

Das Team um Christian Mühlig stellte in seinem Papper die Untersuchung der nichtlinearen Absorptionseigenschaften für
einzelne amorphe TiO2- und HfO2-Schichten (PIAD) auf SiO2
Substrat dar.  

Orbbec Best Paper Award für 3D-Sensor für Mensch-Maschine-Interaktion

Mehr Sicherheit durch Sensoren beim kooperativen Arbeiten zwischen Menschen und Roboter.
© Fraunhofer IOF
Mehr Sicherheit durch Sensoren beim kooperativen Arbeiten zwischen Menschen und Roboter.

Ein Forscherteam vom Fraunhofer IOF gewann auf der diesjährigen SPIE-Conference Conference „Dimensional Optical Metrology and Inspection for Practical Applications XI“ in Orlando den Preis für Orbbec Best Paper (»Human-robot interaction booth with shape-from-silhouette-based real-time proximity sensor«).

Am Fraunhofer IOF wurde in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie eine Messzelle entwickelt, innerhalb der ein schneller Industrieroboter und eine menschliche Arbeitskraft gleichzeitig gefahrlos arbeiten können. Ein aus vier Kameras bestehendes Sensorsystem ermittelt die Position des Menschens und berechnet den Abstand zum Roboter. Basierend auf dieser Information kann der Roboter seine Geschwindigkeit anpassen oder komplett anhalten.

Auszeichnung für Josefine Canis und Antje Oelschläger

Übergabe der Urkunde und des Pokals an die Landesbeste
© Fraunhofer IOF
Institutsleiter Prof. Dr. Andreas Tünnermann übergab die Urkunde und den Pokal zur »Ehrung der Besten« stellvertretend für die Fraunhofer-Gesellschaft an die Fraunhofer IOF-Auszubildende Josefine Canis.

Josefine Canis hat ihre Ausbildung zur Physiklaborantin am Fraunhofer IOF als Landesbeste abgeschlossen. Für diese Leistung wurde sie von der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen und der Fraunhofer-Gesellschaft ausgezeichnet. Auch Canis´ zuständige Ausbilderin am Fraunhofer IOF, Antje Oelschläger, wurde für ihre exzellente Leistung als Betreuerin gewürdigt.

Lothar Späth Award für präzise Metalloptiken für den Weltraumeinsatz

Gruppenbild der Gewinner des Lothar-Späth-Awards 2021.
© Lothar Späth Award Stiftung
Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Laudator des Lothar-Späth-Awards, übergab die Auszeichnung an die Gewinner (v.l.n.r.): Dr. Kai Weidlich (HENSOLDT), Dr. Stefan Risse (Fraunhofer IOF), Henry Wegert (HENSOLDT) und Henrik von Lukowicz (Fraunhofer IOF).

Forscher des Fraunhofer IOF sind gemeinsam mit ihrem Partner für die Entwicklung metalloptischer Präzisionsinstrumente mit dem Lothar-Späth-Award ausgezeichnet worden. Das Hochleistungsteleskop GALA soll bei der für 2023 geplanten ESA-Mission JUICE zur Erforschung des Jupitermondes Ganymed zum Einsatz kommen. Die Preisverleihung erfolgte am 19. November in Stuttgart.

Neuer Sensor von Fachzeitschrift »inVISION« als »Top Innovation 2021« ausgezeichnet

»Glass360Dgree«: Visualisierung des 3D-Scanvorgangs
© Fraunhofer IOF
»Glass360Dgree«: Visualisierung des 3D-Scanvorgangs

Gruppenleiter Dr. Stefan Heist und sein Team wurden für die neue 3D-Messmethode im thermischen Infrafort als »Top Innovation 2021« ausgezeichnet. »Das ist eine wunderbare Bestätigung unserer intensiven Arbeit der letzten Jahre und eine großartige Motivation, unser 3D-Thermosystem weiterzuentwickeln«, so Heist.