Pressemitteilungen

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  • Sechs Thüringer Forschungs- und Industriepartner starten Projekt PIC-PAM / 2026

    Quantenschlüsselverteilung mit photonisch integrierten Chips zum Schutz vor Cyberangriffen

    Erfurt / 01. Juni 2026

    Im Projekt »Photonisch integrierte Polarisationsanalyseeinheit mit Einzelphotonenprozessierung (PIC-PAM)« wollen sechs Partner des Thüringer Photoniknetzwerks OptoNet e.V., darunter das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Thüringer Kompetenzen in Optik und Photonik mit denen in der Mikroelektronik und Sensorik enger verzahnen. Ziel ist ein wesentlicher Innovationsschritt in der Verbindung von integrierter Photonik und Quantenkommunikation, um die Cybersicherheit der deutschen IKT-Fasernetze und insbesondere für Rechenzentren sowie Campus-Netzwerke zu erhöhen.

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  • Deutschland, Griechenland, Irland und Luxemburg schließen sich zusammen, um quantensicheres Kommunikationsnetz aufzubauen / 2026

    Neues Projekt TransEuroOGS wird optische Bodenstationen in Europa miteinander verbinden

    Jena / Berlin / 19. Mai 2026

    Als neues Forschungsprojekt zur Infrastrukturentwicklung im Rahmen der EuroQCI-Initiative zielt TransEuroOGS darauf ab, ein quantengesichertes Netz interoperabler optischer Bodenstationen für satellitengestützte Kommunikation in vier EU-Mitgliedstaaten aufzubauen: Deutschland, Griechenland, Irland und Luxemburg. Mit einem Budget von rund 18 Millionen Euro, das von der Europäischen Union und den Regierungen der beteiligten Mitgliedsstaaten kofinanziert wird, ist das Projekt nun offiziell mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin und Jena gestartet.

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  • Neue Maschine soll hochpräzise Nanostrukturen auf bis zu einem Quadratmeter ermöglichen / 2026

    Großflächige Nanostrukturen mit atomarer Präzision

    Jena / Ilmenau / Erfurt / 21. April 2026

    Mit herkömmlichen Verfahren können hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen derzeit nur bis zu einer Größe von 30 Zentimetern hergestellt werden. Thüringer Forschende arbeiten nun an der Entwicklung einer neuen Maschine, die Nanostrukturen künftig auf bis zu einem Quadratmeter Ausdehnung realisieren kann – und das mit einer Positionierungsgenauigkeit, die kleiner als ein Atom ist. Das zugrundeliegende und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit vier Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt startet im Rahmen der Quantum Photonics Messe mit einem Kick-off am 06. Mai in Erfurt.

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  • Bis zum 30. Juni 2026 können sich Studierende und Promovierende wieder mit ihrer Abschlussarbeit für den Applied Photonics Award organisiert durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF bewerben. Mit dem Nachwuchsförderpreis werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen optischen Technologien für Gesellschaft und Wirtschaft auseinandersetzen. Der Preis ist mit bis zu 3.000 € Preisgeld dotiert.

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  • Dr. Christopher Spiess mit Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet / 2026

    Präzise Synchronisation für Quantenkommunikationsnetze

    Jena / München / 19. März 2026

    Für sein neuartiges Synchronisationsverfahren, das in Quantenkommunikationsnetzen Anwendung findet, ist Dr. Christopher Spiess mit dem ersten Platz des renommierten Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 18. März im Rahmen des Fraunhofer-Netzwert-Symposiums in München statt. Das von Christopher Spiess entwickelte Verfahren kommt ohne zusätzliche Synchronisationslaser oder teure Atomuhren aus und eröffnet Anwendungsmöglichkeiten, die weit über die Quantenkommunikation hinausreichen.

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  • Dr. Anne-Sophie Munser mit Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet / 2026

    Neue Streulichtmethode ermöglicht schnellere Analyse von Bakterien und Resistenzen

    Jena / München / 19. März 2026

    Dr. Anne-Sophie Munser ist mit dem dritten Platz des Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde ihre Entwicklung einer hochsensitiven Streulichtmessung, mit der Mikroorganismen, Bakterien und Antibiotikaresistenzen deutlich schneller analysiert werden können als mit herkömmlichen Verfahren. Die Technologie eröffnet vielversprechende Perspektiven, unter anderem für die Infektionsforschung. Verliehen wurde der Preis am 18. März im Rahmen des Fraunhofer-Netzwert-Symposiums in München.

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  • Neue Labore und Maschinen für Hightech-Forschung / 2026

    Bundesforschungsministerin Dorothee Bär weiht Forschungsneubau ein

    Jena  / 10. März 2026

    Mit einem Festakt hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF heute seinen jüngsten Forschungsneubau eingeweiht. Neben Bundesministerin Dorothee Bär nahmen Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt sowie weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Industrie an den Feierlichkeiten teil. Besondere Highlights im Neubau sind eine neue Anlage zur Elektronenstrahl-Lithografie für die Herstellung photonischer Komponenten sowie eine Bodenstation für die satellitengestützte Quantenkommunikation.

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  • Forschungskonsortium demonstriert erstmals den Austausch von quantengesicherten Patientendaten für Telemedizin / 2026

    Quantenkommunikation im Realeinsatz

    Berlin / Sundhausen / Nordhausen / Jena / Frankfurt  / 26. Februar 2026

    Nach über dreijähriger Laufzeit hat das Forschungskonsortium Q-net-Q unter Leitung der Hochschule Nordhausen und mit Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sowie dem Fraunhofer-Institut HHI (Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut) und weiteren Partnern die erfolgreiche Implementierung einer Quanten-Infrastruktur im Realbetrieb nachgewiesen. Im Rahmen einer Abschlusspräsentation wurden mehrere Aspekte eines QKD-gesicherten Netzes gezeigt.

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  • Echtzeit-3D-Messtechnik für fehlerfreie Umformungsprozesse / 2026

    Projekt DIKUQ treibt Digitalisierung im Schiffbau voran

    Jena / Stralsund / 20. Januar 2026

    Im Projekt DIKUQ wurde eine teilautomatisierte Prozesskette zur Umformung von Stahlblechen für den Schiffbau entwickelt. Das Fraunhofer IOF konzipierte dafür ein neuartiges Inline-3D-Messsystem, das Werkstücke in weniger als einer halben Sekunde digital erfassen und als 3D-Bild rekonstruieren kann. Dank des Systems können Fachkräfte entlastet und Qualitätsschwankungen reduziert werden.

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  • Friedrich Merz würdigt Thüringer Beitrag zur internationalen Quantenforschung / 2025

    Bundeskanzler zu Gast am Fraunhofer IOF

    Jena / 02. Dezember 2025

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena besucht. Im Rahmen seines Antrittsbesuches in Thüringen besichtigte er ein Quantenlabor des Institutes und ließ sich von den Forschenden das Herzstück eines photonischen Quantencomputers sowie hochmoderne Systeme zur globalen Quantenkommunikation vorstellen.

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