Pressemitteilungen

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  • Gemeinsame Pressemitteilung der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Fraunhofer IOF, des Leibniz-IPHT, des Helmholtz-Instituts Jena, des TMBWK und des TMWLLR / 2026

    jETZT: Jena als Experimentierraum für die Forschungskooperationen der Zukunft

    Jena / 10. September 2026

    Neue Formen der Zusammenarbeit erproben seit diesem Sommer die Friedrich-Schiller-Universität Jena, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und der Freistaat Thüringen. Die Partner wollen neue Möglichkeiten ihrer Zusammenarbeit untersuchen, mit denen sie im Jenaer Wissenschaftsökosystem ihre Kompetenzen, Infrastrukturen und Talente noch besser miteinander verbinden können. Das Ziel: Gute Idee sollen schneller aus der Forschung in die Anwendung und Wirtschaft finden. Die beteiligten Einrichtungen wollen dafür praktikable Formate der Zusammenarbeit schaffen, die andernorts an rechtliche und administrative Grenzen stoßen.

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  • Fraunhofer IOF liefert optische Bauteile für Weltraummission FLEX / 2026

    Jenaer Präzisionsoptik soll Gesundheit von Pflanzen vom All aus sichtbar machen

    Jena / Kourou (Französisch-Guayana)  / 01. September 2026

    Wenn die ESA-Erdbeobachtungsmission FLEX am 15. September 2026 planmäßig ins All startet, fliegen auch hochpräzise optische Komponenten aus Jena mit. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF haben für das Spektrometer an Bord des Satelliten eine Doppelspalt-Baugruppe auf Siliziumbasis sowie zwei hochpräzise Spiegel entwickelt und gefertigt. Das Spektrometer soll die durch Sonnenlicht angeregte Fluoreszenz von Pflanzen aus der Erdumlaufbahn erfassen. Die Daten sollen neue Erkenntnisse über die photosynthetische Aktivität, den Gesundheitszustand und Stress von Vegetation liefern.

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  • Projekt O-PEN vermittelt Grundlagen der Quantenkommunikation / 2026

    Quantenkommunikation zum Tüfteln und (selbst) Testen

    Jena / Leipzig / 03. August 2026

    Was ist Quantenkommunikation und wie sicher ist sie wirklich? Dieser Frage widmete sich ein zweitägiger »Quantum Hackathon« vergangene Woche in Jena. Gemeinsam mit Forschenden der Fraunhofer-Institute IOF und ISI loteten rund zwanzig internationale Teilnehmende die Grenzen aktueller Quantenkommunikationssysteme aus – auch, um selbst ein besseres Verständnis von der komplexen Zukunftstechnologie zu bekommen. Die Veranstaltung läutete zugleich den Ausklang des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbundprojekts O-PEN ein. Die gleichfalls im Projekt entwickelte Online-Wissensplattform Quanten-Kompass und das Onlinespiel Eve on a Mission stehen nun dauerhaft und kostenfrei für Forschung, Lehre und alle Interessierten zur Verfügung.

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  • Sechs Thüringer Forschungs- und Industriepartner starten Projekt PIC-PAM / 2026

    Quantenschlüsselverteilung mit photonisch integrierten Chips zum Schutz vor Cyberangriffen

    Erfurt / 01. Juni 2026

    Im Projekt »Photonisch integrierte Polarisationsanalyseeinheit mit Einzelphotonenprozessierung (PIC-PAM)« wollen sechs Partner des Thüringer Photoniknetzwerks OptoNet e.V., darunter das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, Thüringer Kompetenzen in Optik und Photonik mit denen in der Mikroelektronik und Sensorik enger verzahnen. Ziel ist ein wesentlicher Innovationsschritt in der Verbindung von integrierter Photonik und Quantenkommunikation, um die Cybersicherheit der deutschen IKT-Fasernetze und insbesondere für Rechenzentren sowie Campus-Netzwerke zu erhöhen.

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  • Deutschland, Griechenland, Irland und Luxemburg schließen sich zusammen, um quantensicheres Kommunikationsnetz aufzubauen / 2026

    Neues Projekt TransEuroOGS wird optische Bodenstationen in Europa miteinander verbinden

    Jena / Berlin / 19. Mai 2026

    Als neues Forschungsprojekt zur Infrastrukturentwicklung im Rahmen der EuroQCI-Initiative zielt TransEuroOGS darauf ab, ein quantengesichertes Netz interoperabler optischer Bodenstationen für satellitengestützte Kommunikation in vier EU-Mitgliedstaaten aufzubauen: Deutschland, Griechenland, Irland und Luxemburg. Mit einem Budget von rund 18 Millionen Euro, das von der Europäischen Union und den Regierungen der beteiligten Mitgliedsstaaten kofinanziert wird, ist das Projekt nun offiziell mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin und Jena gestartet.

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  • Neue Maschine soll hochpräzise Nanostrukturen auf bis zu einem Quadratmeter ermöglichen / 2026

    Großflächige Nanostrukturen mit atomarer Präzision

    Jena / Ilmenau / Erfurt / 21. April 2026

    Mit herkömmlichen Verfahren können hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen derzeit nur bis zu einer Größe von 30 Zentimetern hergestellt werden. Thüringer Forschende arbeiten nun an der Entwicklung einer neuen Maschine, die Nanostrukturen künftig auf bis zu einem Quadratmeter Ausdehnung realisieren kann – und das mit einer Positionierungsgenauigkeit, die kleiner als ein Atom ist. Das zugrundeliegende und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit vier Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt startet im Rahmen der Quantum Photonics Messe mit einem Kick-off am 06. Mai in Erfurt.

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  • Bis zum 30. Juni 2026 können sich Studierende und Promovierende wieder mit ihrer Abschlussarbeit für den Applied Photonics Award organisiert durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF bewerben. Mit dem Nachwuchsförderpreis werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen optischen Technologien für Gesellschaft und Wirtschaft auseinandersetzen. Der Preis ist mit bis zu 3.000 € Preisgeld dotiert.

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  • Dr. Christopher Spiess mit Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet / 2026

    Präzise Synchronisation für Quantenkommunikationsnetze

    Jena / München / 19. März 2026

    Für sein neuartiges Synchronisationsverfahren, das in Quantenkommunikationsnetzen Anwendung findet, ist Dr. Christopher Spiess mit dem ersten Platz des renommierten Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 18. März im Rahmen des Fraunhofer-Netzwert-Symposiums in München statt. Das von Christopher Spiess entwickelte Verfahren kommt ohne zusätzliche Synchronisationslaser oder teure Atomuhren aus und eröffnet Anwendungsmöglichkeiten, die weit über die Quantenkommunikation hinausreichen.

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  • Dr. Anne-Sophie Munser mit Hugo-Geiger-Preis ausgezeichnet / 2026

    Neue Streulichtmethode ermöglicht schnellere Analyse von Bakterien und Resistenzen

    Jena / München / 19. März 2026

    Dr. Anne-Sophie Munser ist mit dem dritten Platz des Hugo-Geiger-Preises ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde ihre Entwicklung einer hochsensitiven Streulichtmessung, mit der Mikroorganismen, Bakterien und Antibiotikaresistenzen deutlich schneller analysiert werden können als mit herkömmlichen Verfahren. Die Technologie eröffnet vielversprechende Perspektiven, unter anderem für die Infektionsforschung. Verliehen wurde der Preis am 18. März im Rahmen des Fraunhofer-Netzwert-Symposiums in München.

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